Die Nachlasspflegschaft

Dr. Walter Zimmermann
Die Nachlaßpflegschaft
Gieseking, 2001
ISBN 3-7694-0904-3
Die Nachlasspflegschaft gewinnt immer mehr praktische Bedeutung, denn viele ältere Menschen sterben heute vereinsamt ohne Kontakt zu Angehörigen, hinterlassen aber beträchtliches Vermögen oder sind mittellos oder verschuldet.
Der Erbe unbekannt, die Annahme der Erbschaft ungewiss oder Gläubiger wollen Rechte gegen unbekannte Erben geltend machen: das Nachlassgericht muss zur Erbenermittlung und Vermögensverwaltung einen Nachlasspfleger bestellen.
Aber die Nachlasspflegschaft ist im Gesetz nur dürftig geregelt, die weitgehende Verweisung auf Vormundschaftsrecht passt oft nicht und manche Regelung ist kaum praktikabel. Das Buch bietet hier die nötige Hilfe.
Es ist für alle, die mit unbekannten Erben zu tun haben: Nachlasspfleger, Nachlass- und Vormundschaftsgerichte (im Rahmen der Betreuung!), Sozial-, Ordnungs- und Finanzämter, Fiskus, Bestattungsunternehmen, Gläubiger/Schuldner unbekannter Erben, die ermittelten Erben selbst.

